Schlafen ist etwas, das wir alle tun – und doch tut es jeder von uns ein wenig anders. Manche rollen sich zusammen wie ein Ball, andere strecken sich quer über das ganze Bett aus. Fast jeder Mensch hat eine Lieblingsposition, in der er am liebsten einschläft. Doch inwiefern wirkt sich diese Haltung auf unseren Schlaf und unsere Gesundheit aus? Und gibt es eine optimale Schlafposition, die gegen Rückenschmerzen und Verspannungen hilft?
Die Antwort ist nicht ganz so einfach, wie es klingt. Denn die ideale Schlafposition hängt nicht nur von Ihrer Gewohnheit ab, sondern auch von Ihrem Körperbau und eventuellen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Sodbrennen oder Schlafapnoe. Die Schlafexperten von Träume Exclusiv erklären Ihnen, wie Schlafhaltung und Körperpositionierung zusammenhängen – und wie Sie Ihre Wirbelsäule Nacht für Nacht optimal entlasten.
Verschiedene Liegearten – welche ist die richtige?
Sicher haben auch Sie eine Einschlafposition, die Sie persönlich für am gemütlichsten halten. Welche Schlafposition aber wirklich gut für Sie ist, entscheidet sich an einem einzigen Kriterium: Bleibt Ihre Wirbelsäule in einer neutralen, entspannten Linie? Genau das prüfen wir im Folgenden für jede der vier häufigsten Schlafhaltungen.
Rückenlage – der Favorit für die Wirbelsäule
Die Rückenlage gilt vielen Experten als die beste Schlafposition. Der Grund: Sie hält die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form. Das beugt Rückenschmerzen vor und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts. Wer auf dem Rücken schläft, vermeidet einseitige Druckstellen und gibt dem Körper die Möglichkeit, sich optimal zu erholen. Auch das Gesicht profitiert, weil es nachts nicht ins Kissen gedrückt wird.
Aber Vorsicht: Wenn Sie schnarchen oder an Schlafapnoe leiden, kann die Rückenlage die Symptome verschlimmern, weil die Zunge leichter nach hinten sinkt und die Atemwege verengt. In diesem Fall ist die Seitenlage oft die bessere Wahl. Entscheidend für die Rückenlage ist außerdem ein flaches, stützendes Kissen, das den Kopf nicht zu weit nach vorne kippt.
Seitenlage – die beliebteste Position
Die Seitenlage ist wohl die am weitesten verbreitete Schlafposition – und sie ist eine gute Wahl, solange ein passendes Kissen Kopf und Nacken stützt. Nur dann bleibt die Halswirbelsäule in einer geraden Linie zur restlichen Wirbelsäule. Ist das Kissen zu hoch oder zu flach, knickt der Nacken ab, und morgendliche Verspannungen sind vorprogrammiert. Wie wichtig die richtige Höhe und das passende Material sind, lesen Sie in unserem Ratgeber zum orthopädischen Kissen.
Interessant ist auch die Frage, auf welcher Seite Sie schlafen: Liegen Sie auf der rechten Seite, lastet mehr Druck auf Herz, Lunge, Magen und Leber. Schlafen Sie hingegen auf der linken Seite, entlasten Sie Ihre Organe, atmen freier, die Blutzirkulation verbessert sich und auch Sodbrennen lässt sich auf diese Weise reduzieren. Ein zusätzliches Kissen zwischen den Knien hält Becken und Hüfte zudem in einer entspannten Position.
Bauchlage – die umstrittene Haltung
Die Bauchlage ist wahrscheinlich die umstrittenste Schlafposition. Sie kann zwar das Schnarchen reduzieren, belastet aber Wirbelsäule und Nacken erheblich. Denn um atmen zu können, müssen Bauchschläfer den Kopf zur Seite drehen – über Stunden hinweg eine echte Belastung für die Halswirbelsäule. Gleichzeitig wird die natürliche Krümmung der Wirbelsäule in dieser Position nicht unterstützt, was zu Schmerzen und Verspannungen führen kann.
Wenn Sie partout nicht anders einschlafen können, achten Sie besonders auf Ihre Unterlage: Für Bauchschläfer sollte die Matratze nicht zu weich sein, damit das Becken nicht einsinkt und die Wirbelsäule durchhängt. Ein möglichst flaches Kissen – oder gar keines – schont zusätzlich den Nacken.
Embryonallage – gemütlich, aber nicht ideal
Zusammengerollt wie ein Baby im Mutterleib zu schlafen klingt entspannt und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Tatsächlich ist die Embryonallage aber nicht die optimalste Haltung. Denn wer sich zu stark einrollt, krümmt die Wirbelsäule unnatürlich und belastet auf Dauer die Bandscheiben. Auch die Atmung kann eingeschränkt sein, wenn der Brustkorb zusammengedrückt wird.
Der Trick: Strecken Sie sich etwas mehr, statt sich eng zusammenzurollen, und legen Sie ein Kissen zwischen die Knie. Ein unterstützendes Kissen und eine hochwertige Matratze können in dieser Position den entscheidenden Unterschied machen.
Warum Sie nicht in nur einer Position schlafen
Die Position, in der wir einschlafen, ist nicht zwangsläufig die Position, in der wir aufwachen. Im Durchschnitt wechseln wir rund zwanzigmal pro Nacht unbewusst unsere Schlafhaltung. Und das ist gut so: Unser Körper braucht diese Abwechslung. Nur durch den Lagewechsel werden Druckstellen vermieden, alle Muskeln gut durchblutet und gleichmäßig belastet.
„Es gibt nicht die eine perfekte Schlafposition für jeden Menschen. Entscheidend ist, dass Ihre Wirbelsäule in jeder Lage gerade bleibt – und das gelingt nur mit der richtigen Matratze und dem passenden Kissen."
Dennoch lohnt es sich, zumindest beim Einschlafen die für Sie optimale Position einzunehmen. Wenn Sie nachts häufig von Rücken- oder Nackenschmerzen geplagt werden, kann auch der Härtegrad Ihrer Unterlage eine Rolle spielen. Welche Matratze zu welchem Schläfer-Typ passt, erfahren Sie in unserem Ratgeber weich oder fest: Welche Matratzenhärte ist ideal?.
Schlafposition und Beschwerden – ein kurzer Überblick
Welche Schlafhaltung sich für Sie eignet, hängt oft von Ihren individuellen Beschwerden ab. Diese Orientierung hilft Ihnen weiter:
- Rückenschmerzen Rückenlage mit flachem Kissen oder Seitenlage mit Kissen zwischen den Knien entlasten die Wirbelsäule am besten.
- Schnarchen & Schlafapnoe Die Seitenlage hält die Atemwege frei – die Rückenlage kann die Symptome verstärken.
- Sodbrennen & Reflux Auf der linken Seite zu schlafen entlastet den Magen und reduziert das Aufsteigen der Magensäure.
- Nackenverspannungen Ein höhenverstellbares, nackenstützendes Kissen ist wichtiger als die Position selbst.
- Bandscheibenprobleme Eine stützende Matratze in Kombination mit Rücken- oder Seitenlage hält die Bandscheiben in einer neutralen Position.
Die Matratze von Träume Exclusiv unterstützt Sie in jeder Lage
So wichtig die Schlafposition auch ist – ihre volle Wirkung entfaltet selbst die beste Haltung nur auf einer hochwertigen Unterlage und mit dem passenden Kissen. Eine orthopädische Matratze von Träume Exclusiv ist genau darauf ausgelegt: Sie stützt Ihre Wirbelsäule optimal und entlastet Druckpunkte – ganz gleich, ob Sie Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer sind.
Bei uns wird jede Matratze dank unseres innovativen Schlafsystems individuell auf Ihre persönlichen Schlafgewohnheiten und eventuelle Beschwerden wie Rückenschmerzen angepasst. Wir berücksichtigen Ihre Körpergröße, Ihr Gewicht, Ihre bevorzugte Position und bestehende Beschwerden – damit jede Liegezone exakt dort stützt, wo Ihr Körper es braucht. So bleibt Ihre Wirbelsäule auch beim nächtlichen Positionswechsel stets in der idealen Linie.
Nutzen Sie die Möglichkeit einer professionellen Schlafberatung durch die Experten von Träume Exclusiv. Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen nach Hause, analysieren Ihre Schlafhaltung und finden gemeinsam mit Ihnen die ideale Kombination aus Matratze und Kissen. Rufen Sie uns einfach an unter +49 (0)170 809 99 95 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@traeume-exclusiv.de – und entdecken Sie den Unterschied, den eine gute Matratze macht.



